Gigabit fürs WLAN – Enterprise-Class Access Points
Die Datenübertragung für 11ac-fähige Endgeräte mit 1×1 MIMO gibt der Hersteller mit zu zu 433 MBit/s an. Geräte mit 3×3 MIMO würden bis zu 1.300 MBit/s erreichen. Dadurch können Büros völlig drahtlos vernetzt werden – mit der Gigabit-Geschwindigkeit eines Kabelnetzwerks.
Beispielsweise würden sie mit einem intelligenten WLAN-Optimierungskonzept ihr Funkfeld optimieren. Durch “Adaptive Noise Immunity” blendet ein Access Point Störsignale im Funkfeld aus und fokussiert sich ausschließlich auf WLAN Clients mit ausreichender Signalstärke. In Installationen mit mehreren Access Points sorgt “Client Steering” für eine intelligente Verteilung der Clients auf den besten Access Point. Durch “Band Steering” werden aktiv WLAN Clients vom oft überlaufenen 2,4 GHz-Band auf das leistungsfähigere 5 GHz-Frequenzband gelenkt.
Durch den automatischen, vom Access Point gesteuerten Wechsel in das 5 GHz-Frequenzband wird die WLAN-Performance mehr als verdoppelt, weil meist nur dort genügend Kanäle für eine Kanalbündelung zur Verfügung stehen. Mit “RF Optimization” profitieren WLAN-Clients von einem verbessertem Durchsatz durch reduzierte Kanalüberlappungen.
Die beiden Access Points haben je ein 11n- und ein 11ac-Funkmodul. So können sowohl 11n Clients im 2,4 GHz-Frequenzband als auch die steigende Anzahl moderner 11ac-fähiger Endgeräte im 5 GHz-Band mit schnellem WLAN versorgt werden. Zudem sind sie voll abwärtskompatibel zu älteren WLAN-Standards wie IEEE 802.11a/b/g/n. Die LANCOM 802.11ac Access Point unterstützen zudem DFS (Dynamic Frequency Selection) und können damit auch die DFS-pflichtigen Kanäle im 5 GHz-Band nutzen.
Der LANCOM L-1302acn dual Wireless sendet über fünf externe und eine interne Antenne. Der LANCOM L-1310acn dual Wireless verfügt über sechs MIMO-Antennen, die von außen nicht sichtbar im Gehäuse untergebracht sind. Die LEDs sind abschaltbar. Der 1310 wurde, laut LANCOM, speziell für den Einsatz in exklusiven und modernen Räumlichkeiten entwickelt.Wie alle LANCOM Access Points können die neuen Modelle wahlweise autonom oder über einen LANCOM WLAN-Controller betrieben werden. Darüber hinaus sind die Geräte mit umfangreichen Sicherheits-Features ausgestattet, inklusive vollwertigem IEEE 802.11i mit WPA2- und AES-Verschlüsselung sowie IEEE 802.1X/EAP (WPA2 Enterprise) für Umgebungen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf. Die Geräte unterstützen zur Netzwerkvirtualisierung Multi-SSID und VLAN. Beide Modelle können über PoE (IEEE 802.3at) mit Strom versorgt werden.
Beide Modelle sind für rund 800 Euro netto verfügbar.
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