ANWENDUNG10. Oktober 2023

Sparda-Bank Berlin erweitert digitale Services mit m3connect

Sparda Berlin

Die Sparda-Bank Berlin reagiert auf die mit dem demografischen Wandel einhergehenden Auswirkungen in der Kundenstruktur und will die Interaktion zwischen der Bank und ihren Kunden weiter optimieren und an die Bedürfnisse der jüngeren Klientel anpassen. Hierfür setzt die Sparda-Bank auf den Dienstleister m3connect, der für den Ausbau der digitalen Services an den Standorten das speziell entwickelte IT-Netzwerk bieten soll.

Durch die fortschreitende Digitalisierung verändern sich bekanntermaßen die Anforderungen von Bankkunden an ihr Kreditinstitut. Einerseits geht’s um ortsunabhängiges Banking, andererseits um personalisierte Angebote, die auf ihre individuellen Bedürfnisse und Präferenzen zugeschnitten sind. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, will die Genossenschaftsbank ihren Kunden daher sowohl die analoge als auch digitale Beratung anbieten und damit den wichtigsten „Touchpoint“ der gesamten „Customer Journey“ optimieren:

Das Leben unserer Kunden läuft heute zu einem Großteil digital ab: Sie kaufen online ein, bezahlen bargeldlos und arbeiten vom Homeoffice aus. Daher mussten wir eine Lösung bieten, um persönliche Begegnungen in der Form zu schaffen, die sich unsere Kunden wünschen und am besten auf sie zugeschnitten sind: digital oder analog.”

Christoph Kopschina, Projektleiter in der Sparda-Bank Berlin

Neue Rolle der Filialen umgesetzt

Indem die Sparda-Bank Berlin ihre digitalen Services ausbaut, signalisiert sie, die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zu berücksichtigen und zu bedienen. Wie viel persönlichen Kontakt der Kunde bei seiner Finanzberatung benötigt und ob er den digitalen oder den analogen Weg gehen möchte, soll der Kunde selbst entscheiden. Es geht also bei der digitalen Transformation nicht darum, die persönliche Beratung durch die digitale Beratung zu ersetzen. Vielmehr geht es darum, die Interaktion zwischen Kunde und Berater zu erleichtern und damit die Nähe zum Kunden weiter auszubauen.

Die Nachfrage nach persönlicher Beratung nimmt trotz des weiter steigenden Digitalisierungsgrades in allen Bereichen nicht ab. Gerade bei komplexen Themen hat die persönliche Begegnung für einen Großteil der Kunden nach wie vor einen hohen Stellenwert. Um auch im digitalen Zeitalter zukunftsfähig zu sein, hat die Sparda-Bank Berlin ihre Präsenz neu definiert. Die klassische Hauptgeschäftsstelle wurde bis zum Ende des Jahres 2022 aufgelöst. Die über sechs Bundesländer verteilten Standorte werden zu Orten der Begegnung umgebaut, um Kunden und Mitarbeitern Raum für Beratungsgespräche, kreativen Austausch und Meetings zu geben und dem Anspruch der Kunden nach persönlicher Begegnung individuell gerecht zu werden.

Mit Unterstützung der Firma m3connect, die bereits seit einiger Zeit für das Filialnetz verantwortlich ist, war der Übergang von der Unternehmenszentrale zu den Orten der Begegnung problemlos möglich, da das Netz flexibel konzipiert wurde und je nach Bedarf erweitert werden kann, ohne dass dafür ein Umbau oder eine Veränderung der Strukturen notwendig ist.

Schnelle Entscheidungen und kurze Abstimmungsprozesse in der persönlichen Beratung werden von den Kundinnen und Kunden erwartet und sollen in den neuen Treffpunkten auch erreicht werden: Der Beratungsprozess erfährt durch die Netzwerkinfrastruktur ein Upgrade und wird zukünftig unterstützt, indem digitale Anwendungen unkompliziert genutzt werden. Darüber hinaus können sich die Kundinnen und Kunden schnell und unkompliziert in das kostenlose Kunden-WLAN einloggen. So haben sie vor Ort Zugriff auf die Anwendungen der Sparda-Bank Berlin und erhalten Unterstützung am eigenen Endgerät. Im Rahmen der neuen Präsenzstrategie der Genossenschaftsbank werden so die bestehenden Services durch digitale Anwendungen ergänzt. Ziel ist es, den gesamten Beratungsprozess sowohl für die Kunden als auch für die Mitarbeiter zu optimieren und zu erleichtern.

Integration der bestehenden Filialstrukturen

Die umfassende Planung der Infrastruktur, die Installation und den Betrieb der WLAN-Netze übernimmt die m3connect seit mehr als zehn Jahren. Für die digitale Transformation der Sparda-Bank Berlin entwickelte die m3connect eine Lösung, die auf der IT-Infrastruktur aufsetzt, sich nahtlos integrieren und als Basis für alle digitalen Anwendungen nutzen lässt:

Die passende Infrastruktur ist das Herzstück aller Anwendungen, die eine digitale Transformation erfordert. Mit ihr können Geschäftsprozesse und Services effizienter, komfortabler und sicherer gestaltet werden – für Mitarbeiter und Kunden.”

Christoph Kopschina, Projektleiter in der Sparda-Bank Berlin

Um die Lösung m3connect implementieren zu können, bestand eine wesentliche Anforderung darin, die zum Teil vorhandene Filialinfrastruktur in das Netzwerk zu integrieren. Dabei ging es darum, die Filialen so miteinander zu vernetzen, dass sowohl die Filialen als auch die damit verbundene IT-Landschaft über eine einzige Plattform verwaltet werden können. Auch für weitere Geschäftschancen und die IoT-Welt von morgen ist die Sparda-Bank Berlin mit der passenden Infrastruktur gerüstet.

Optimierte Infrastruktur als Basis für digitale Prozesse

Sparda Berlin

Die komplette Planung und Entwicklung der Infrastruktur wurde im Rahmen des Portfolios durchgeführt. Darüber hinaus wurde der gesamte Netzaufbau übernommen, der sowohl die Lieferung der Kabel als auch die Installation umfasst und sich auch auf den laufenden Betrieb der WLAN-Netze erstreckt. Die Integration der Standorte in die einheitliche Plattform wurde rechtlich abgesichert, Sicherheitsstandards umgesetzt und Cloud-Computing-Lösungen und Services externer Partner eingebunden. Um kosteneffizient zu agieren, werden bestehende Infrastrukturen genutzt und optimiert.

Neben dem WLAN für die Kunden gibt es ein separates Netzwerk für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Hardware in den Filialen, wie Computer und Tablets. Dieses Netzwerk trägt zum Schutz der Daten und Unternehmensressourcen der Sparda-Bank Berlin bei. Unterm Strich soll eine moderne IT-Landschaft dazu beitragen, dass Unternehmen wachsen, ohne dass ein Neuaufbau oder eine Veränderung aller Strukturen notwendig ist. Darüber hinaus sollten bestehende IT-Lösungen erweiterbar sein, um den Aufwand zu minimieren und die Leistungsfähigkeit zu sichern. Mit der Lösung der m3connect will die Sparda-Bank ihre Kunden bei der Finanzabwicklung schnell und erfolgreich ans Ziel bringen und die Präsenz in der digitalen Welt verstärken.tw

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